Franziskanerkloster Amberg, Oberpfalz

1452 Gründung des Klosters durch Stiftung Amberger Bürger, angeregt vom Wanderprediger des Franziskanerordens Johannes von Capistrano (es dürfte jedoch bereits vor 1452 ein Franziskanerkonvent in Amberg ansässig gewesen sein). 1804 Säkularisation des Klosters in der Stadt und auf dem Mariahilf-Berg. 1832 Wiedererrichtung des Klosters auf dem Berg durch König Ludwig I., 2007 Auszug d. bayer. Franziskaner und Übernahme durch polnische Franziskaner aus der Krakauer Provinz "von den Engeln der Muttergottes"


Franziskaner-Observanten Bielefeld

1498 auf d. Jostberg bei Brackwede gegr. Franziskanerkloster. Die Niederlassung wurde 1505 aufgegeben u. nach Bielefeld verlegt. 1829 aufgehoben


Franziskanerkloster Budapest

1250 erste Franziskanerkirche, 1526 Zerstörung durch die Türken und Ermordung der Ordensbrüder, 1686 erstmals wieder kath. Gottesdienst


Franziskanerkloster Füssen

1628 durch Heinrich von Knoeringen, Fürstbischof von Augsburg, und Abt Martin von Sankt Mang gegründet, nachdem die Jesuiten Füssen verlassen und sich in Kaufbeuren angesiedelt hatten. 1803 in den Besitz des Deutschen Ordens übergegangen. Dieser übereignete es 1805 dem Staat, der dort ein Zentralkloster der Franziskaner einrichtete. Die Aufnahme neuer Mitglieder und das Betteln von Lebensmitteln waren dem Kloster verboten. 1835 erhielt das Kloster von König Ludwig I. von Bayern die Bestandsgarantie, zunächst als Hospiz. 1913 wurde es wieder zum Konvent erhoben.


Kloser Germersheim

1298 vom Servitenorden gegr., 1360 in Besitz genommen. Nach Einführung der Reformation im Jahre 1556 aufgegeben. Kirche bis 1563 lutherisch, bis 1577 reformiert, bis 1583 wieder lutherisch, wieder gefolgt von den Reformierten. 1680 Mitbenutzungsrecht der Katholiken, 1697 Alleinbesitz. 1699 Neugründung eines Franziskanerkloster, 1793 von den französischen Revolutionstruppen vertrieben


Franziskanerkloster Homburg, Saar-Pfalz-Kreis

Franziskaner-Rekollekten, 1697 gegründet, während d. franz. Revolution säkularisiert, später zerstört


Franziskanerkloster Ingolstadt

früher Augustinerkloster Ingolstadt


Kloster der Franziskaner-Observanten Kaiserslautern

Franziskanerkloster Kelheim

Kloster der Franziskaner-Reformaten am Michelsberg in Kelheim in Bayern in der Diözese Regensburg. Das der Heiligen Jungfrau Maria geweihte Franziskanerkloster wurde 1461 beziehungsweise 1471 durch Johann IV. und Sigmund zusammen mit den Bürgern von Kelheim gegründet. Um 1635 war es Hospiz, ansonsten Konvent. Es wurde 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst


Franziskanerkloster Maihingen

Q: Vorlage; Lexikon schwäbischer Ortsnamen : Herkunft und Bedeutung / von Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein. Vor der Reform. Birgittinnekloster. Maihingen im Donau-Ries. Der Bibliotheksbestand d. Klosters ging mit d. Säkularisation auf in d. Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek, die 1980 vom Freistaat Bayern erworben u. an die Universitätsbibl. Augsburg gegeben wurde.


Franziskanerkloster Speyer

um 1232 gegr., bis zur Zerstörung der Stadt 1792


Franziskanerkloster Strassburg

am heutigen Place Kleber gelegen, 1529 aufgehoben, später an anderer Stelle Neugründung


Franziskanerkloster Vilnius

um 1321 erstmalig erwähnt