Kapuzinerkloster Berching

ursprüngl. Kapuziner-Hospiz mit Kirche St. Trinitas (Bistum Eichstätt), 1738 den Franziskaner überlassen, doch lt. Exlibris noch 1760 im Besitz der Kapuziner


Kapuzinerkloster Erding

1692 vom Magistrat nach Erding berufen, 1694 Grundsteinlegung des Kloster, 1802 aufgehoben


Kapuzinerkloster Frankenthal, Pfalz

nach ersten Rekatholisierungversuchen (1623) 1685 erneute Ansiedlung von Kapuzinern, 1702 Gründung einer von d. Kapuziner betreuten kath. Pfarrei (Abteikirche), 1718 Weihe der Klosterkirche St. Felix, 1802 Vertreibung durch franz. Revolutionstruppen


Kapuzinerkloster Grünstadt

1673 konvertierte Graf Ludwig Eberhard von Leiningen zum katholischen Glauben und gewährte daraufhin den Katholiken Duldung in seiner Grafschaft. Er ließ die Kapuziner hierher kommen, die bald ein Kloster gründeten aus dem die heutige katholische Pfarrkirche St. Peter und das zugehörige Klostergebäude hervorgingen.


Kapuzinerkloster Heidelberg

1688 bauten die Kapuziner im nordöstlichen Eck des Herrengarten, zwischen Hauptstraße und Plöck, wo sie schon ein Grundstück besaßen, ein Kloster mit Kirche. 1692 wurde die Kirche eingeweiht. Das Kloster überstand den Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689/1693 unversehrt. Kurfürst Friedrich der Siegreiche, der 1476 in der Franziskanerkirche beigesetzt wurde, erhielt 1696 eine Grabstätte in der Kapuzinerkirche, bevor seine Reste in der Jesuitenkirche bestattet wurden. 1802 wurde das Kapuzinerkloster aufgehoben, nach 1807 zerstört, zuletzt auch die Kirche (1811)


Kapuzinerkloster Mannheim

Das erste Spital auf Mannheimer Boden in N 5 fällt 1689 dem Pfälzischen Erbfolgekrieg zum Opfer. 1699 wird das Gelände von Kurfürst Johann Wilhelm II. dem Kapuzinerorden zugewiesen. Die Mönche gehören der ersten Ordenskongregation an, die sich in Mannheim niederlässt. Am 3. Juli 1701 erfolgt die Grundsteinlegung für ihre Kirche, zwei Jahre später für das Kloster. In den Kriegswirren 1795 werden die Gebäude schwer beschädigt, die Aktivitäten der Kapuziner seit der Säkularisation erheblich eingeschränkt. Kirche und Kloster werden 1838 versteigert und bald darauf abgebrochen


Kapuzinerkloster Marsal

1650 gegründet, Diözese Metz, Desp. Moselle, Lothringen. Heute davon nur noch erhalten die Chapelle Sainte-Claire (err. 1680)


Kapuzinerkloster Marseille

1579 begr., 1694 Klosterkirche geweiht, in der franz. Revolution zerstört, Errichtung eines Marktplatzes (Marché des Cupicins)


Kapuzinerkloster Neuenburg, Rhein

Kloster des Kapuzinerordens in der Stadt Neuenburg am Rhein in Deutschland. Die Grundsteinlegung erfolgte 1612. Das Kloster wurde 1675 niedergebrannt und geschleift.


Kapuzinerkloster Neustadt, Hardt

Q: Remling, Urkundliche Geschichte der ehemaligen Abteien und Klöster im jetzigen Rheinbayern, Bd. 2, S. 281-3. Nach ersten Versuchen 1628 Gründung e. Niederlassung 1685. Das Kloster in der südlichen Vorstadt wurde 1705 begonnen, nach der Vertreibung durch franz. Revolutionstruppen abgerissen


Kapuzinerkloster Waghäusel

Zeitdaten: 1616-1803, 1920-1999


Kapuzinerkloster Weissenburg, Elsaß

1803 aufgehoben


Kapuzinerkloster Worms

1630 lassen sich Kapuziner sich in Worms nieder und erhalten die Jodokuskapelle im Kreuzgang der Liebfrauenkirche. 1802 Aufhebung